2021

E N N E  H A E H N L E

never odd or even

 

 

Ausstellung

29. Mai - 26. Juni 2021

 


 

Enne Haehnle erforscht in ihren Arbeiten die Zusammenhänge, Möglichkeiten und Grenzen von Materialität und Textualität. Ihre Arbeiten sind geprägt von einer reduzierten Formensprache, die unmittelbar auf die verwendeten Materialien verweist. Mit raumgreifenden Installationen ebenso wie mit subtilen Papierarbeiten eröffnet sie poetische Räume. 

Der Ausstellungstitel never odd or even - ein Palindrom, dass sich vorwärts wie rückwärts lesen lässt - verweist exemplarisch auf ihren Umgang mit Sprache, mit Schrift: spielerisch experimentell, mit Gespür für Leere und Verdichtung, im Klang mal dunkler, mal heller, balancierend zwischen Valenzen und Ambivalenzen.

 

 

Gefördert durch:

Stiftung Kunstfonds Bonn – Neustart Kultur ­

 

C A R S T E N  B U S S E

Schnittmengen

 

VIRTUELLE VERNISSAGE 23. März 2021, 19 Uhr

 

 

 

Ausstellung 24. April – 22. Mai 2021

 

Der Papierschnitt nimmt seit 2019 einen großen Raum im Schaffen des Leipziger Künstlers Carsten Busse ein. Erste Arbeiten dieser Technik entstanden bereits in den 1990er Jahren im Kontext seiner Aktivitäten mit dem anarchistischen Kunstkollektiv „solitaire factory“, welches er 1991 mitbegründete. Mehrfach komplettierten Papierschnitte die Installationen und Aktionen der Gruppe.

Heute, wie damals, bearbeitet Carsten Busse in seinen Werken aktuelle politische Ereignisse und verbindet Popkultur mit (Kunst)historischen Verweisen. Dabei stellt sich der Autodidakt, durch die Flüchtigkeit des gewählten Materials und den temporären Charakter seiner räumlichen Interventionen, bewusst gegen die Vermarktungsvorgaben eines ausschließlich profitorientierten Kunstmarktes.

Gegenwärtig greift Busse in seinen Papierschnitten Themen der Architektur und Industriekultur auf. Graffiti werden kombiniert mit Skizzen Leonardo da Vincis und wandfüllende Arbeiten transportieren die beschmierten Fassaden und Kulissen verfallener Leipziger Baudenkmäler in den Galerieraum.


 

Gefördert durch:

Stiftung Kunstfonds Bonn – Neustart Kultur ­

 

U L R I K E  D O R N I S

ReRenaissance

 

VIRTUELLE VERNISSAGE 19. März 2021, 19 Uhr

 

 

 

Ausstellung 20. März – 17. April 2021

 

Ulrike Dornis gelingt es, Malerei als ihr ureigenes, vertrautes Medium immer wieder neu zu erfinden, ohne dabei Traditionen aus dem Auge zu verlieren. Die Malerin arbeitet ganz im Sinne akademischer Traditionen mit Modellen. Diese werden von ihr gleichsam als Medium genutzt, Haltungen und Gefühle im Nachvollzug zu ersinnen. Das künstlerische „Hilfspersonal“, wird von Dornis als gleichberechtigt Handelnde eingesetzt. Ihre weiblichen Modelle sind nämlich aufgefordert, Motive und Haltungen aus dem kunsthistorischen Erbe zu „reenacten“. Die Frauen sind nicht nur Gliederpuppen, um Proportionen und Schattenverläufe zu klären, sondern interagieren vielmehr mit der Künstlerin und dem historischen Bildgedächtnis. 

 

Dr. Martin Steffens

 

 

 

Gefördert durch:

Kulturstiftung des Freistaates Sachsen – Stiftung Kunstfonds Bonn – Neustart Kultur ­

 

 

 

R O S W I T H A  M A U L

Athanor – ServerSalon

 

 

Digitale Öffnungszeiten

 19. – 21. Februar, 27. – 28. Februar, 03. – 14. März

Jeweils von 11-18 Uhr

 

Digitale Geselligkeit

03. März, 19:00 Uhr

 

Im Februar wird die Galerie Intershop zum temporären Atelier der Dresdner Künstlerin Roswitha Maul. Während dieses Zeitraumes können Besucher*innen auf digitalem Wege ihr Schaffen mitverfolgen. Zwischen dem Geschehen im Atelier und den Gästen wird ihre Arbeit „Athanor“ vermitteln. Die herumgereiste und mit dem Energiewendekunstpreis ausgezeichnete Installation ist Skulptur, moderne Heizung und technisches Zentrum der uns allgegenwärtigen digitalen Begegnung zugleich. Der aus Kunstharz gefertigte Kachelofen heizt den Raum nicht mit brennenden Holzscheiten, sondern durch die Abwärme von Computerservern, die sich in seinem Inneren befinden. Für die Ausstellung „Athanor – ServerSalon“ hat die Künstlerin ein digitales Auge an ihren Ofen angeschlossen, welches die Künstlerin während der Öffnungszeiten bei der Arbeit beobachtet und live streamt. Die in der Skulptur befindlichen Server, übertragen die Bilder der Livecam auf die Webseite der Galerie Intershop. Auf diesem Wege schlüpfen die Besucher*innen in die Skulptur und können Roswitha Maul bei Ihren Aktionen zuschauen. Durch ihre Klicks auf der Galeriewebseite heizen die Besucher*innen den Ofen weiter an und spenden der Künstlerin so, trotz Social Distancing, Wärme. Wie warm, das temporäre Studio durch die digitale Teilnahme wird, macht eine, sich stetig aktualisierende, Temperaturanzeige auf der Galeriewebseite nachvollziehbar.

Roswitha Mauls partizipative Installation kommentiert den enormen Energie,- und Ressourcen – Verbrauch unserer digitalen Infrastruktur, bei gleichzeitiger Untersuchung der Potentiale gesellschaftlichen Austauschs. Als Vorbild für die Form des Ofens diente der Künstlerin ein flaschengrüner Kachelofen aus Meißen aus dem 19. Jahrhundert, deren Relief sie abnahm und in Kunstharz nachgoss. Heute wie damals ist der Ofen ein Treffpunkt, ein Ort des Austausches und der Kommunikation, der Wärme und Geborgenheit spendet. In Roswita Mauls aktueller Arbeit wird er zum Knotenpunkt, an dem virtuelle Begegnung physisch erlebbar wird.

 

 

 

 

can´t touch this

 

VIRTUAL EXHIBITION 09. Januar – 14. Februar 2021 

 

 Jantje Almstedt, Lysann Buschbeck, Carsten Busse, Ulrike Dornis, Judith Miriam Escherlor, Martin Feistauer, Franziska Guettler, Enne Haehnle, Julia Kiehlmann, Reinhard Krehl, Roswitha Maul, Silke Panknin, Gudrun Petersdorff, Mara Sandrock, Martin Schuster,Dorota Scisla, Anija Seedler,  
Ling – Yu Tai, Louise Walleneit

 

Das Ausstellungsprojekt „Cant Touch This“ ist eine künstlerische Annäherung an das Thema der Berührung. Dieses, sich auf alle Ebenen unseres Seins erstreckende Phänomen, hat in Zeiten von Covid neue Dimensionen angenommen: Das in der Kunst gebräuchliche Berührungsverbot hat in den Alltag übergegriffen. Dort machen die neuen Verbote durch Verlust schmerzhaft deutlich, wie existentiell berühren und berührt werden sind. Der zunehmenden Vereinzelung zum Trotz, sollen in der Galerie Intershop die Arbeiten von 19 Künstler*innen unterschiedlicher Disziplinen, von der Malerei bis zur Medienkunst, zusammengebracht werden, um in einer kaleidoskopartigen Schau das weite Themenfeld der Berührung zu erforschen.  
Jede*r der teilnehmenden Künstler*innen hat einen inhaltlich und formal eigenen Zugang zum gemeinsamen Arbeitsgegenstand: Werke, die berührt werden dürfen, werden ebenso gezeigt, wie solche, deren Oberflächen ausschließlich mit taktilem Blick erkundet werden können und die Berührung im Imaginativen evozieren. Das spannungsvolle Wechselverhältnis von Berührung im Privaten und Politischen wird mit künstlerischen Mitteln untersucht. Es gibt Darstellungen von Berührung, die von zärtlich bis grausam reichen. Ungewollte Berührung wird ebenso behandelt, wie ihr ungewolltes Ausbleiben, und assoziative und spielerische Ansätze versuchen die Betrachter*innen auf ihre Weise zu berühren, anzufassen, oder gar gefangen zu nehmen. 
Für „Cant Touch This“ wird der Ausstellungsraum, zum gemeinsamen Denk- und Arbeitsraum, zum Berührungspunkt für Idee und Erleben. Die besondere Herausforderung liegt darin, diese Ausstellung in einer virtuellen Galerie zu präsentieren, da wir uns am dem 2.11.2020 neuerlich im Lockdown befinden.  
Umso wichtiger ist es, diesen Themen und Künstler*innen dennoch eine Sichtbarkeit in einer Online- Präsentation zu geben. 

 

2020

S I L K E   P A N K N I N 

 

tabula rasa

Fotografie  .  Installation

17. Oktober – 14. November 2020

 

Da die Ausstellung auf Grund der Corona – Verordnung vorzeitig schließen musste, wird die Küsntlerin Silke Panknin ihre Solo Ausstellung zu einem späteren Termin nachholen. Informationen dazu entnehmen Sie dem Newsletter, Social Media, der Website unserer Galerie.

 

 

 

V E R N I S S A G E

16. Oktober 2020 . 19 Uhr

Musik: Acoustic Noise, Gabriel Falk und Martin Zeller

 

Flaschen, Gefäße, Kannen, Vasen - in Reihe aufgestellt, gestapelt, getürmt, verschluckt, gestülpt... Gegenstände unseres täglichen Gebrauchs. Unser Blick oszilliert zwischen Erkenntnis und Erscheinung, "das Ding an sich" bleibt im Verborgenen. Die Arbeit tabula rasa fragt nach der Weise, wie wir auf die Dinge blicken. Auf der Suche nach dem stummen Kontakt mit den Dingen, stellt die Fotografie für Silke Panknin das Mittel einer Annäherung dar.

 

 

A N I J A   S E E D L E R 

 

Souveräne Melancholie

Zeichnung  .  Malerei

12. September – 10. Oktober 2020

 

 

 

B U C H V O R S T E L L U N G

25. September 2020 . 19 Uhr

Schattenfraß . Ein Theatrum Mundi . 

frisch erschienen im MMKoehn Verlag.

 

Anija Seedler handhabt die Zeichnung mit Meisterschaft und einem Hauch von kaleidoskopischen Wahnsinn. Ihre Bilder lösen scheinbare Konkretionen augenblicklich in Bewegung auf, um sinnlich und direkt einen Moment von Ursprünglichkeit zu emanzipieren.

 

 

J U L I A  K I E H L M A N N

 

KOcupid

Installation, Fotografie, Sweatshop

8. August – 5. September 2020

 

 

 

V E R N I S S A G E

8. August 2020 . 14 Uhr mit Laudatio von Marcus Peter sowie ab 16 Uhr bis open end Performance:

"Business Up Front – Party in the back"

 

Amor erlegt und ausgeweidet: Militaria und Erotica mit kapitalistischer Prägung und feministischer Überzeugung. Eine Ausstellung, in der die Zwickmühlen des Begehrens mit Hilfe von Objekten erkundet werden.

L Y S A N N   B U S C H B E C K

 

Der frühe Vogel fliegt

30. Mai – 27. Juni 2020

 

 

A R T I S T   T A L K

26. Juni 2020 . 19 Uhr

Lysann Buschbeck im Gespräch 

mit Olga Vostretsova

 

 

 

 

U N L O C K

7. – 23. Mai 2020

 

 

 

structure of motion 

 

H A N N A   S A S S

Holzschnitte und Radierungen

 

 

 

V I R T U E L L E   V E R N I S S A G E

20. März 2020 . 19 Uhr

 

V I R T U E L L E   A U S S T E L L U N G

 

Sind wir bald da?

 

 

M A R T I N   S C H U S T E R

Malerei

 

15.02. – 14.03.2020

 

 

 

dont cry for me captain planet | there is no ordinary love

 

 

S U S A N N E   H E N N Y   K  O L P

Malerei

 

11.01. – 08.02.2020

 

A R C H I V

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